Wenn du dich oft nicht gut genug fühlst, dich ständig selbst infrage stellst oder Angst hast, Fehler zu
machen, dann bist du mit deinen Selbstzweifeln nicht allein.
Du sitzt abends da und plötzlich ist er wieder da.
Dieser innere Kritiker.
„Du hättest das besser machen müssen.“
„Andere schaffen das. Warum du nicht?“
„Was, wenn du nicht gut genug bist?“
Selbstzweifel können sich still einschleichen.
Und irgendwann bestimmen sie, was du dich noch traust, dir zutraust und was nicht.
In diesem Artikel erfährst du:
Warum Selbstzweifel entstehen.
Woran du merkst, dass sie dich blockieren.
Und 5 Schritte, mit denen du sie liebevoll beruhigen kannst.
Was sind Selbstzweifel und warum zweifeln wir an uns selbst?
Selbstzweifel sind innere Gedanken, die deine eigene Kompetenz,
deinen Wert oder deine Entscheidungen infrage stellen.
Typische Sätze sind zum Beispiel:
„Ich bin sicher nicht gut genug.“
„Ich mache bestimmt wieder etwas falsch.“
„Andere können das besser als ich.“
„Ich werde mich blamieren.“
Wichtig:
Selbstzweifel sind kein persönliches Versagen.
Sie sind ein Schutzmechanismus deines Gehirns.
Dein System versucht dich vor Fehlern, Kritik und Ablehnung zu bewahren.
Das Blöde dabei ist: Du wirst dadurch kleiner, leiser und unsicherer.
Warum entstehen Selbstzweifel?
Hier ein paar mögliche Ursachen:
Alte Erfahrungen
Vielleicht wurdest du oft kritisiert, verglichen oder übersehen.Dein Inneres hat gelernt:
„Ich muss perfekt sein, sonst reicht es nicht.“
Dauerstress
Wenn Körper und Nervensystem ständig unter Druck stehen, denkt das Gehirn in Gefahren:„Pass auf. Mach nichts falsch.“
Vergleiche
Social Media, erfolgreiche Kolleginnen, scheinbar perfekte Familien.Und plötzlich fühlst du dich „zu wenig“.
Ansprüche, die zu hoch sind
Deine Ansprüche an dich selbst sind sehr hoch. Perfektion nährt Selbstzweifel.Gedanken wie diese begleiten dich:
„Ich muss das allein schaffen.“
„Ich bin verantwortlich, dass alle zufrieden sind.“
„Ordnung ist das halbe Leben.“
Woran merkst du, dass Selbstzweifel dich blockieren?
Achte mal darauf, ob dir das bekannt vorkommt:
Du schiebst Dinge hinaus, obwohl du sie kannst.
Du sagst öfter Ja, als gut für dich ist.
Du fragst andere sehr oft nach ihrer Meinung.
Du bleibst lieber im Hintergrund.
Du bist nach außen stark und innerlich unsicher.
Wenn du dich darin erkennst, sollst du wissen:
Du bist nicht „schwach“.
Sondern deine Gedanken spielen dir Streiche.
5 Schritte, die Selbstzweifel wirklich beruhigen
Schritt 1: Anhalten statt bekämpfen
Nicht wegdrücken.Sag innerlich: „Hallo Zweifel. Ich sehe dich.“
Allein dadurch entspannt sich dein Nervensystem.
Schritt 2: Frage dich: Ist das wirklich wahr?
Der Satz „Ich schaffe das nicht“ klingt wie Wahrheit.Ist aber meistens nur eine alte Geschichte, die du dir erzählst.
Schritt 3: Wechsle den Ton
Sei liebevoll und achtsam mit dir. Am besten sprichst du mit dir so, wie mit einer guten Freundin:„Ich bin unsicher und das ist okay.
Ich darf Fehler machen. Ich lerne gerade.“
Selbstmitgefühl ist kein Luxus.
Es ist Heilung.
Schritt 4: Mini-Schritte statt Perfektion
Beginne mit ganz kleinen Schritten.Versuche jeden Tag nur eine klitzekleine Kleinigkeit zu tun, die sich ungewohnt oder ein wenig unangenehm anfühlt.
Das kann ein Telefonat sein, ein ehrliches Nein, eine Aufgabe, die du sonst aufschiebst.
Nur 1 % Veränderung jeden Tag.
Du wirst erstaunt sein, wie sehr das wirkt und wie du daran wächst.
Schritt 5: Achte auf deinen Körper
Selbstzweifel wohnen selten nur im Kopf.Beobachte deinen Atem, deine Schultern, deinen Kiefer, deinen Bauch.
Atme langsamer und bewusster.
Löse die Schultern.
Spüre einen Moment:
„Hier bin ich, genau so wie ich bin. Ich bin sicher.“
Der Körper beruhigt den Geist.
Wann es sinnvoll ist, Unterstützung zu holen
Wenn Selbstzweifel dich einschränken, dich nachts wach halten oder dich davon abhalten,
das Leben zu leben, das du dir wünschst, dann darfst du dir Hilfe holen.
Manchmal brauchen alte Muster einen achtsamen Blick von außen.
Du bist nicht deine Zweifel.
Unter all dem lebt eine Frau, die mutig ist, fähig und liebenswert.
Und Schritt für Schritt darf sie wieder Platz bekommen.
Wenn du möchtest, begleite ich dich gerne dabei.
Du kannst mir jederzeit schreiben und wir schauen gemeinsam, welcher nächste kleine Schritt
für dich sinnvoll ist.
Einladung
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